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Johannes Herrmann Verlag |
| Jura | Kölner Arbeiten | Universitätsschriften | Indonesienkunde | Zen |
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Angelika Hennecke: Januar 2012 |
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Nadine Assfalg: Dolmetscherausbildung in Hispanoamerika Januar 2011 |
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Silvia Ivanuscha-Gómez: Januar 2010 |
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Elisabeth Henk: Januar 2010 |
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Franziska Klink: Dezember 2008 |
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Franziska Schmidt: Zwischen staatlicher und parastaatlicher Gewalt November 2008 |
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Andrea Neidig: Englisch und Spanisch im Kontakt Mai 2008 |
Der Gegenstand der Sprach- und Kulturwissenschaft bewegt sich immer stärker im Spannungsverhältnis zwischen Globalisierung und Lokalisierung. Bedingt durch die wachsende Europäisierung und Internationalisierung erlangen kulturelle Aspekte in allen Kommunikationsbereichen ein größeres Gewicht. Die intra- und interkulturellen Interaktionsprozesse vollziehen sich dabei über die Beschäftigung mit Texten. Texte als Produkte der tätigen Auseinandersetzung des Individuums mit der Welt zu verstehen, kann helfen, ihre Wirkungsabsichten zu durchschauen und damit auch die in ihnen transportierte Ideologie transparent zu machen. Damit wächst zugleich die gesellschaftliche Rolle von Sprache und die Verantwortung derer, die sich damit beschäftigen. Insofern versteht sich eine interdisziplinäre Kultur- und Sprachwissenschaft sowohl als theoretische als auch als angewandte Wissenschaft, welche die genannten Prozesse durch kritische Untersuchungen begleiten und der Praxis Impulse geben soll. Eine moderne interdisziplinäre Sprach- und Kulturwissenschaft soll sich durchaus „einmischen“ in gesellschaftliche Prozesse und mit ihren Mitteln dazu beitragen, Prozesse der Konstruktion und Rekonstruktion von Wissen, Macht und Ideologie aufzudecken und bewusst zu machen und sich nicht nur auf das neutrale Feld syntaktisch-semantischer Strukturanalysen zurückziehen.
Jungen NachwuchswissenschaftlerInnen soll mit dieser Reihe ein Forum für ihre ersten wissenschaftlichen Arbeiten gegeben werden, welche oftmals durch einen unverstellten, offenen Blick beeindrucken und Fragestellungen bearbeiten, die der methodischen Vielfalt sowie der Forderung nach gesellschaftlicher Relevanz der Forschung und einer fachübergreifenden Perspektive gerecht werden.
Prof. Dr. Angelika Hennecke